Um 250 n. Chr. drängen Germanen die Römer hinter die Donau
zurück. 497 greifen die Alamannen die Rheinfranken an, werden aber von den
vereinten Franken unter Chlodwig geschlagen. Die daraus folgende Landnahme der
Franken erstreckt sich auf der Landkarte wie ein Finger in den Süden bis hin zur
Wörnitz, die bis heute die (Sprach-)Grenze zwischen Schwaben und Franken
geblieben ist. Es entsteht eine Wehrsiedlung, an deren Rand 284 Grablegen mit
einer ersten, merowingischen Kirche gefunden werden. Die Ausgrabungen von
Westheim werden unter dem Titel „Die ersten Franken in Franken“ in einer großen
Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg gezeigt. Ein Nachbau der
für ca. 600 n. Chr. datierten frühchristlichen Kirche steht heute am Nordeingang
von Westheim. Westheims erste Nennung ist dennoch erst für 899 beurkundet. Die
Endung „–heim“ weist auf eine fränkische Namensgebung hin. "
(aus der Homepage der Gemeinde Westheim/Mfr. - www.westheim.info)
Näheres über die fränklische Geschichte finden Sie bald hier auf unserer Homepage!